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  • Marcel

Mehr Mut, bitte!

Es ist Zeit zu leben! Sich dauernd mögliche Horrorszenarien auszumalen bringt uns nicht weiter und hindert uns daran, neue Wege zu gehen. Ja, manchmal braucht es ganz einfach Mut - etwas mehr Mut, um glücklich zu werden.



Wer kennt es nicht: Wir stehen vor einer wichtigen Veränderung im Leben und malen uns sogleich das Worst-Case-Szenario aus. Die Angst vor dem Misserfolg lähmt uns regelrecht! Man muss nicht immer nur das Positive sehen, klar. Es ist durchaus sinnvoll, auch mögliche negative Konsequenzen in Betracht zu ziehen und ab und zu die rosarote Brille abzulegen. Doch wer sich immer nur auf das Schlechte fokussiert, hat meist schon verloren.

Was kann denn im schlimmsten Fall passieren? Ja, auch darüber sollte man nachdenken. Wer alle positiven und auch negativen Gedanken zulässt, den kann so schnell nichts aus der Bahn werfen.

Positive Gedanken helfen

Wir müssen uns die Macht der positiven Gedanken zunutze machen. Wenn wir uns also den Erfolgsfall vorstellen können, fällt es uns entsprechend leichter, die Herausforderung anzunehmen. Wir sehen in einer Veränderung nicht länger eine Bedrohung, sondern die Möglichkeit, über uns selber hinauszuwachsen. Wenn wir es sogar schaffen, aus Negativerlebnissen eine positive Lehre zu ziehen, werden wir den Mut zukünftig nicht mehr verlieren.

«Wenn wir aufhören, uns zu verbessern, hören wir auch auf, gut zu sein.»

Kinder sind mutiger als manch Erwachsener

Kinder sind ein wunderbares Beispiel: Sie überlegen nicht lange, sondern handeln. Sie stellen sich jeder Herausforderung, ohne zu zögern. Wir alle waren mal Kinder - wir alle waren auch mal mutig! Doch würden wir auch heute noch mit all den Erfahrungen und Erlebnissen, die wir im Laufe des Lebens gesammelt haben, genauso mutig handeln wie früher? Eher unwahrscheinlich, denn wir alle kennen Ängste und Sorgen, die wir früher nicht hatten. Heute fällt es uns oft schwer, unsere Komfortzone zu verlassen.

Wenn wir aufhören, uns zu verbessern, hören wir auch auf, gut zu sein. Zum Glück sind die meisten Menschen von Natur aus neugierig und wollen immer Neues erleben. Und Neues heisst nun mal Veränderung. Und dafür braucht es… auch eine gehörige Portion Mut!

Angst gehört dazu

Mut heisst aber nicht, gar keine Angst zu haben. Mut heisst lediglich, die eigene Angst zu überwinden. Eine Ursache für Angst ist Unsicherheit. Wir befürchten, uns zu blamieren, wir wissen nicht, was auf uns zukommt. Und mal ehrlich, wer hat schon gerne Angst? Am liebsten hätten wir gar keine Angst, weil sie uns ganz schön einschränkt oder gar als Schwäche angesehen wird. Doch Angst soll uns in Extremsituationen auch vor Gefahren schützen, sie soll unser Gehirn in Alarmbereitschaft versetzen, damit wir nicht unüberlegt handeln und uns Schaden zufügen. So oder so, wir müssen uns der Angst stellen, in dem wir Vertrauen in uns selbst haben.

Kleine Challenge zum Abschluss

Nun geht es darum, dass Du keine Zeit verlierst: Starte heute damit, mehr Mut zu zeigen! Nimm Dir heute etwas vor, das Dich dazu bringt, Deine Komfortzone zu verlassen.

Hier drei Beispiele als Inspiration:

  • Höre Musik und fang einfach an zu tanzen - auch wenn andere Leute in Deiner Nähe sind.

  • Sage einem Kollegen Deine Meinung.

  • Plaudere mit einer wildfremden Person.

Was ist Deine Challenge?


#Erfolg #Mut #Angst #Sorglos


Kennst Du bereits den denkwiese Magazin-Artikel «Wie geht Mut?» von Lorenz Wenger?

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